Gesundheit im Zwinger

 „Vom Goetschetal“

wird angestrebt durch:

Betreiben von „Ahnenforschung“
Einsatz von Rüden mit ordentlichem Hintergrund,
d.h., mit bekannten Veranlagungen (vorhandene
Nachzucht)
Nutzung genetisches Grundwissen: Mendelsche Gesetze etc.:
Probleme sehen, erkennen, bearbeiten mit:
Gründliches Studium und Forschung vor einer
Verpaarung; Schwächen – Stärken – Analyse Rüde//Hündin, Aussuchen des optimalen Partners

Hauptsächliches Betreiben von Linienzucht: für mich größte Sicherheit, das zu bekommen, was ich will, und beste Möglichkeit, Stärken zu potenzieren und Mängel auszumerzen
Aufbau der Zucht auf die Mutterlinie: 4. Generation

Durchführung von Nachzuchtbeurteilungen seit dem ersten Wurf: durch Feststellen von Mängeln oder Fehlern Feststellung des Erbpotentials v. a. der Mütter, Vergleich der eigenen Nachzucht mit fremder Nachzucht des selben Rüden: Erbfaktoren des Rüden

HD – Röntgenquote bei ca. 80%: Leider nehmen einige Käufer den Vertrag bzw. den Hintergrund, warum geröntgt wird, nicht sehr ernst. Damit gefährden diese die Gesundheit der Nachkommen des Zwingers in hohem Maße, da die Sicherheit beim Weiterzüchten minimiert wird.

Seit ungefähr 2003 ist in unserer Rasse die erbliche Augenerkrankung PRA, eine Netzhautablösung,die eine Erblindung im Alter nach sich zieht, bekannt. Ich minimiere das Risiko einer Erkrankung, indem ich mithilfe des Dogbase-Zuchtprogrammes nur Verpaarungen auswähle, bei denen die kleinstmögliche Auftrittswahrscheinlichkeit angegeben wird. Außerdem meide ich momentan weitestgehend Ahnenlinien, in denen diese Erkrankung öfter vorkommt.

Auch hier ist nun die aktive Hilfe der Welpenkäufer erbeten: Um schnellstmöglich einen Gentest zu schaffen, mit dem mann diese Krankheit ausmerzen kann, müssen soviele Hunde wie möglich von Spezialisten des DOK untersucht werden. Dort festgestellte erkrankte Hunde liefern durch ihre "Genspende" eine außerordentlich wichtige Grundlage zur Auffindung des Malgens. Wer seinen Hund im Alter von 7 Jahren beim Spezialisten des DOK untersuchen lässt, leistet einen wichtigen Beitrag. Die Kosten hierfür von derzeit knapp 70€ werden von uns an den Besitzer zurück gegeben.

Seit 01. Juli 2010 ist nun auch das ED-Röntgen für Zuchthunde Pflicht. Grund dafür sind gehäuft in bestimmten Blutlinien vorgekommene Ellbogenerkrankungen, die duch humpelnde Hunde im Wachstum symptomatisiert waren.Mittlerweile stellt sich heraus, dass es vermehrt ED-Fälle gibt, und diese sind nicht generell linienbezogen. Vor allem junge Hunde sind fatalerweise betroffen, die "alten" geröntgten sind meist gesund. Nun wäre es für die Datensammlung vorteilhaft, möglichst viele Tiere auf ED zu röntgen. Das wäre in Verbindung mit dem HD-Röntgen sinnvoll. So bitte ich im Interesse der Hunde um zusätzliches ED-Röntgen.

Ein weiterer Aufmerksamkeitspunkt gilt den Nierenerkrankungen. Weil wir es erst gar nicht zu solchen Zuständen wie in anderen Rassen kommen lassen wollen, möchten wir Sie um Teilnahme am Präventionsprogramm bitten: sollte Ihr Hund hinsichtlich der Nieren erkranken, nehmen Sie bitte umgehend mit uns Kontakt auf, wir geben Tipps, um eine möglichst genaue Diagnose zu bekommen.


Dies alles gemessen am Anspruch, der Rasse typische gesunde Hunde zu züchten. Möglicherweise sind Sie jetzt unschlüssig, ob der Airedale denn überhaupt als Rasse gesund ist, wenn Sie diese Seite lesen. Ich kann Ihnen mit bestem Gewissen versichern: JA, wir haben eine gesunde Rasse. Trotzdem ist vorbeugen besser als heilen, deshalb dieser Aufwand.

Als mein Tierarzt, der uns seit 1996 betreut, auf dem Tierärztekongress 2012 in Leipzig gefragt wurde, wenn es um die Gesundheit ginge, welche Rasse er ruhigen Gewissens empfehlen könne oder sich selbst zulegen würde, sagte er ohne nachzudenken: einen Airedale!!


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